Wikingerschmuck

Wikingerschmuck

Die wilden Wikinger faszinieren heute noch aufgrund ihrer Tollkühnheit. Mit kleinen Segelbooten fuhren sie über das stürmische Nordmeer ins Ungewisse. Sie erkundeten neue Welten und ließen Europa erzittern. Aber auch als Händler bewiesen sie großes Geschick und ihre Mythen und Sagen üben nach wie vor eine große Anziehungskraft aus. Deswegen erfreut sich der Wikingerschmuck, ähnlich wie keltischer Schmuck, heute immer noch großer Beliebtheit.

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Schmuck der wilden Nordmänner

Die Wikinger stammten aus Skandinavien und erschütterten mit ihren Raubzügen an Küsten und Flüssen das mittelalterliche Europa. Sie eroberten weite Teile Englands und drangen auf ihren Enddeckungsfahrten bis in das Mittelmeer vor. Sie waren vor allem stolze Krieger, die auf der Suche nach Beute und Schätzen waren. Die Erfolgreichen von ihnen schmückten sich gerne mit teuren Gewändern, Broschen, Armreifen oder Ringen. Nach Schiff und Schwert war der Wikingerschmuck ein Zeichen für den eigenen Erfolg und für die Bedeutung.

Die Armreifen der Wikinger – Schmuck für Helden

Eine Besonderheit waren die Armreifen der Wikinger. Diese waren zumeist aus Silber, Bronze oder Zinn und galten als Statussymbol der Krieger. Sie wurden von den Wikingerfürsten einem besonders tapferen Krieger gegeben und viele Jungkrieger waren begierig darauf, sich durch besondere Tapferkeit ihren ersten Armreif zu verdienen.

Gleichzeitig aber dienten sie auch als Zahlungsmittel. Wenn ein Krieger mal knapp bei Kasse war, nahm er seine Axt und zerteilte den kostbaren Schmuck in Einzelteile, um mit diesem Hacksilber zahlen zu können.

Die nordischen Götter und Mythen

Ein anderer Grund für die Faszination für die Nordmänner ist ihre spannende Götterwelt mit den vielen Sagen und Mythen. Diese bieten nicht nur interessante Geschichten, sondern auch bekannte: Die nordischen Götter sind auch die germanischen Götter. Und trotz der Christianisierung ist der Einfluss der germanischen Götterwelt nie ganz verschwunden. Das zeigen vor allem unsere Wochentage. So ist etwa der Donnerstag dem Gott Donar gewidmet – dem Hammer schwingenden Thor.

Beliebte Symbole bei dem Wikingerschmuck

Das beliebteste Symbol bei den Wikingern selbst sowie heutzutage ist der Thorshammer – der Hammer des Thor (altnordisch: Mjölnir). Es gibt ihn in vielen Varianten, mal schlicht und mal schmuckvoller gestaltet und sehr häufig wird er als Anhänger um den Hals getragen.

Thor ist der Gott des Donners und ein mächtiger Krieger. Mit seinem magischen Hammer, der nach jedem Wurf von alleine wieder in die Hand des Gottes zurückkehrt, bekämpft er Riesen. Wenn Thor seinen Hammer wirft, erzeugt das Blitze und wenn er mit seinem Streitwagen über die Wolken fährt, donnert es.

Deswegen ist der Thorshammer zunächst ein Symbol für Stärke, Kraft und auch für Mut und Tatendrang. Allerdings hat er zugleich auch eine Schutzfunktion.

Heute wird er auch gerne als Zeichen der Zugehörigkeit oder der Verbundenheit mit der nordischen oder germanischen Kultur getragen.

Ein anderes beliebtes Symbol ist das Wikingerschiff. Auf diesen Drachenbooten haben die Wikinger voller Mut der wilden Nordsee getrotzt und die Welt erkundet. Es ist ein Zeichen für den Wagemut und für die Tollkühnheit, die es braucht, um die Gezeiten zu meistern und unbekannte Länder zu entdecken. Deswegen ist das Wikingerboot ein beliebtes Motiv bei Schmuckstücken wie etwa Anhängern oder Ringen.